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Inline-Hockey
| Inlinehockey ist eine sehr schnelle Variante des Hockeysports. Im Vordergrund steht hier aber die Technik und nicht die körperbetonte Spielweise. Gespielt wird mit Inlineskates, einem Puck oder Ball, wobei der Puck international bevorzugt genutzt wird, sowie einer ansonsten mit dem Eishockey nahezu identischen Ausrüstung. Die Spielzeit beträgt in Deutschland 4x15 Minuten auf einem Spielfeld mit einer Fläche von ca. 60m x 30 m (Eishockeyfläche). Die Mindestgröße einer Fläche beträgt 40m x 20m. International beträgt die Spielzeit 2x25 Minuten (2x20 Minuten bei Turnieren). |
| Im Gegensatz zum Eishockey stehen sich nur je 4 Feldspieler und ein Torwart gegenüber, was die Attraktivität der Sportart steigert, weil bedingt durch die geringere Spieleranzahl mehr Torszenen geboten und infolgedessen meist auch deutlich mehr Tore erzielt werden. Dies wird auch durch die Tatsache begünstigt, dass es hier weder Abseits noch unerlaubte Befreiungsschläge gibt. Inlinehockey präsentiert sich seit 2005 auf den Worldgames der nichtolympischen Sportarten. |
| Internationale Entwicklung |
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| Die Sportart Inline-Hockey ist auf allen Kontinenten vertreten. Nicht nur in Südamerika wird die Weiterentwicklung forciert sondern auch in Asien/Ozeanien. In den USA gibt es unzählige Ligen. Bei den halbjährlich stattfindenden Junior Olympics nehmen immer wieder weit über 60 Mannschaften an Nachwuchsmeisterschaften in allen Altersklassen (U8, U10, U12, U14, U16, U18, U21) teil. Diese Turniere werden parallel auf drei bis vier Inline-Courts parallel ausgespielt. |
| Jedes Jahr werden Weltmeisterschaften für Damen und Herren durchgeführt. Im Jahr 2007 ist in Düsseldorf zum ersten Mal eine Junioren-Weltmeisterschaft für Herren ausgerichtet worden, im Jahr 2010 wird in Huntington Beach / USA der Nachwuchswettbewerb um eine weiteres Event ergänzt, in dem der Junioren-Wettbewerb auch für Damen durchgeführt wird. Parallel gibt es ferner eine Senioren-Weltmeisterschaft. |
| Vertreten sind regelmäßig die Nationen aus Austalien, Neuseeland, Japan, Korea, Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Großbritannien, Schweiz, Spanien, Tschechien, USA, Kanada, Mexiko, Kolumbien, aber auch in Iran, Israel, Namibia, Taiwan, China, Venezuela, Singapur wird Inline-Hockey gespielt, um nur einige zu nennen. Auf Europäischer Ebene haben sich der European Confederations Cup und der European Champions Cup für Vereinsmannschaften etabliert. Führend sind hier Teams aus Italien, Spanien und Frankreich. Vertreten sind ferner die Nationen Deutschland, Griechenland, Belgien, Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Nachwuchswettbewerbe werden in naher Zukunft eingeführt. Der Europäische Verband CERS gehört dem Internationalen Verband FIRS an. Die Sportart Inline-Hockey in seiner ganzen Bandbreite wird durch die technischen Kommissionen CERILH (CERS) und CIRILH (FIRS) vertreten. |
| Voraussetzungen zum Spielbetrieb |
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| Wichtig ist neben einer spielfähigen Mannschaft natürlich das Vorhandensein einer Spielstätte. Die kann eine Turnhalle sein oder eine Eishockeyspielfläche oder eine Rollhockeyfläche. Wichtig sind die Größenabmessungen (20m x 40m bis 30m x 60m). Eine Bande sollte vor allem in höheren Ligen vorhanden sein, der Boden sollte dann auch mit dem Puck bespielbar sein. International kann Inline-Hockey auch mit einem Ball gespielt werden. Wegen der Attraktivität wird nur in Sonderfällen mit Ball gespielt, wenn die Rahmenbedingungen nichts anderes zulassen. In Hobbyligen können abweichend andere Rahmenbedingungen definiert werden, um einen adäquaten Spielbetrieb zu ermöglichen. Voraussetzung ist - wie oben schon erwähnt - die Mitgliedschaft im jeweiligen Rollsport- und Inline-Verband. |






